X-Tape®

              ist ein spezielles Band, das in der Therapie der Senkungszustände(Prolaps) der Frau eingesetzt wird. Das Band bietet eine echte Alternative zu den klassischen operativen Techniken und eine reelle Ergänzung der zur Zeit relativ großen Palette der auf dem Markt befindlichen Netze.

Hauptsächlich unterstützt X-Tape den Blasenboden und somit ist die primäre operative Indikation die Zystozele ( Senkung der Blase ). Durch den speziellen Verlauf und der Ausrichtung schafft das Band eine erstaunliche Verbesserung der Funktionalität des Beckenbodens trotz geringer Auflagefläche. So wird X-Tape in der Behandlung der Funktionsstörungen der Blase eigesetzt.

Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Steigerung der Lebensqualität was die Drang(Urge) Symptomatik / Inkontinenz und die Blasenentleerungsstörung / Restharn betrifft, wobei bis jetzt, weltweit keine effiziente operative Behandlungsmöglichkeit bekannt ist.

Warum X-Tape®?

Funktionelle Auswirkung

  • Behandlung der Zystozele, Enterozele, bedingt Rektozele
  • Deutliche Abnahme der Urge(Drang)-Symptome / Inkontinenz (Heilungsrate > 80%)
  • Größere Blasenkapazität
  • Deutliche Abnahme der Nykturie
  • Behebung der Blasenentleerungsstörung und des Restharns
  • Kräftiger Urinstrahl
  • Bessere Kontrolle der Miktion, z.B. der Urinstrahl kann wieder unterbrochen/gestoppt werden
  • Besseres Gefühl im Becken durch die physiologische Positionierung der Organe
  • Reduzierung der Unterbauchbeschwerden (die durch die Senkung verursacht werden)

Anatomische Auswirkung

  • Stabilisierung (nicht Untermauerung) des Beckenbodens
  • Elevation des Beckenbodens in die physiologische Lage
  • Entlastung der Muskulatur
  • Streckung der Urethra
  • Korrekte Ausrichtung der Blase und Urethra

Operativ

  • Reiner vaginaler Zugang
  • Kurze Operationszeit
  • Deutlich weniger Material als bei alternativen Netzen.
  • Sacro-spinale Fixation beidseits
  • 5-Punkt-Verankerung
  • Physiologischer Verlauf
  • Variable Anpassung des Bandes je nach anatomischer Lage
  • Geringe Traumatisierung des Beckenbodens
  • Durch die geringe Materialverwendung großer Komfort bei etwaigen Folgeeingriffen
  • Ein Netz im posterioren Kompartiment wird überflüssig.
  • Hervorragende Ergänzung mit TOT- und TVT-Operationsverfahren.

Relative Kontraindikation

  • Frauen unter 50 Jahren

Zahlen und Fakten

Das Einsetzen des X-Tapes® wurde bislang circa 200 Mal als urogynäkologischer Eingriff durchgeführt.

Medizinische Indikationen: – Zystozele, Enterozele, (bedingt) Rektozele, Urge-Inkontinenz, Blasenentleerungsstörung, große Restharnmengen und fehlender Miktionsreflex.

Bei postoperativen Kontrolluntersuchungen nach 3 bis 18 Monaten ergab sich bei allen Patientinnen eine subjektive Zufriedenheit trotz einer Erosionsrate (postoperative Wundheilungsstörung) von 7 %.

  • Optimale operative Korrektur der vorderen Vaginalwand und die zentrale Fixierung – 81 %
  • Heilungsrate Urge(Drang)-Inkontinenz – 84 %
  • Heilungsrate Blasenentleerungsstörung – 100 %

Der Erfolg der Therapie hängt stark von der korrekten Erkennung des jeweiligen pathologischen Bildes ab. Dazu ist eine vollständige urogynäkologische Anamnese und eine selektiv gezielte Introitussonagraphie im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung notwendig.

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